Die Strecke

Als Strecke bezeichnet der Jäger die während eines bestimmten Zeitraumes und Gebietes erlegte Jagdbeute.

Beim Rehwild bestehen kantonale Vorgaben zum Abschuss. Der Kanton schreibt gesetzlich eine Rehzählung alle zwei Jahre vor, aufgrund derer dann die Abschusszahl mit dem lokalen Förster vereinbart werden muss. Der Forst hat ein Interesse, dass die Abschusszahl so hoch wie möglich ist, damit der Wald vor Schäden (bspw. dem Anknabbern frischer Triebe von wertvollem Gehölz) geschützt wird. Dabei werden aus unserer Sicht einige wichtige Aspekte ausser Acht gelassen:

  • Die Wissenschaft zeigt, dass eine Rehzählung eine Abweichung von +/- 100% aufweist. Sie ist somit für die Abschussfestlegung zweifelhaft. Es gibt andere Gründe weshalb eine Zählung sinnvoll ist.
  • Die natürliche Verjüngung des Waldes durch Sturmschäden, Umstellungen im Forstbetrieb, etc. kreieren ein überdurchschnittliches Nahrungsangebot. Somit ist eine Begründung der Abschusszahl von Rehwild unter diesen Umständen schwer zu verargumentieren und müsste beinahe schon durch ein wissenschaftliches Untersuchungsprojekt im jeweiligen Waldabschnitt unterlegt werden können.
  • Es bestehen eine Fülle anderer Schutzmassnahmen, welche aus unserer Sicht dem Wald zuträglicher wären wie bspw. gezieltere Besucherlenkungen, ein vernünftiges Waldstrassennetz, und eine progressivere Forstwirtschaft um einige Beispiele zu nennen. Dadurch ermöglicht man neben dem Wald auch dem Wild ein stressfreieres Dasein und mehr Raum, was sich unweigerlich positiv auf das gesamte Ökosystem auswirkt.

Die Strecke im Revier 40 für Reh- und Schwarzwild hat sich in unserem Revier in den vergangenen Jahren wie folgt entwickelt:

(Statistik einfügen)

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